Rinderleder

Gmelich + Söhne GmbH

Unternehmensprofil & Firmengeschichte

Gmelich + Söhne GmbH

Die Spanne reicht von traditionell bis hin zu modern.

Bei uns werden hochwertige Häute süddeutscher Kühe und Bullen zu feinstem Leder verarbeitet.

Die vielen Arbeitsgänge, die diese Metamorphose erfordert, werden ausnahmslos im eigenen Haus von 150 bestens ausgebildeten Mitarbeitern mit großer Sorgfalt ausgeführt. Das garantiert eine optimale Kontrolle über den gesamten Prozess und ein Endprodukt in exakt der hohen Qualität, für die wir bekannt sind. Leder von Gmelich begeistert alle Sinne.

Feinster Geruch, edle Optik, schmeichelnde Haptik wenn Sie sich setzen, verschmelzen zu einer sinnlichen Komposition mit extremem Wohlfühlfaktor.
Die Qualität unseres Leders harmoniert perfekt mit den hohen Ansprüchen unserer renommierten Kunden aus dem gehobenen Möbel- und Büromöbelsegment, sowie dem Schienen- und Luftverkehr. Unsere hochwertigen Lederkreationen erfüllen die speziellen Anforderungen unterschiedlichster Branchen perfekt. Die Spanne reicht von traditionellen Interpretationen im klassischen Sinn bis hin zu modernen Varianten mit neuesten Oberflächenveredelungen.

Aus Tradition innovativ
Gmelich + Söhne hat eine lange Geschichte, in der aus dem Handwerksbetrieb ein international agierendes Unternehmen gewachsen ist. 1923 gründeten Otto Gmelich und seine beiden Söhne das Unternehmen, bauten eine erste Fabrik und starteten mit der Produktion von Leder für die Schuhindustrie. Ab 1949 konnte durch die Investition in eine Chromgerberei Leder für die Bekleidungs- und Möbelindustrie hergestellt werden. Die weiteren Jahrzehnte sind bis heute geprägt von der stetigen Investition in innovative Verfahren und dem konsequenten Ausbau des Produktportfolios.

Firmengeschichte 

2019

Gmelich erhält den "Blauer Engel" nach RAL UZ 148 für umweltfreundliche Leder. 

2016

Eine neue Halle für Wetblue und Chemikalien wird gebaut. 
Die Mitarbeiterzahl liegt bei über 150 - ein zusätzlicher Parkplatz wird benötigt und gebaut.  

2015

Neuer Umsatzrekord mit 26 Mio €. 

2014

Der Umsatz liegt erstmalig über 20 Mio €. 


2011

Am 15.02.2011 stirbt Sigrid Zerhusen – Tochter des Firmengründers Hugo Gmelich – im Alter von 81 Jahren. Bis zuletzt nahm Sigrid Zerhusen aktiv an der Entwicklung des Unternehmens teil.

Die Zeiten der räumlichen Trennung gehören seit dem 01. Juni der Vergangenheit an. Als letzter Schritt ziehen Verwaltung und Lager zur Produktion ins Industriegebiet. Das Gründungsgelände in der Bachstraße wird nur noch als zusätzliche Lagerfläche genutzt.

Gmelich wird Lieferant des Jahres bei Kusch.

Das Lagerprogramm Ascot wird auf 111 Farben erweitert. 

2007

Sigrid Zerhusen tritt nach über 60 Jahren Arbeit zum 01.01.2007 als Geschäftsführerin zurück, steht der Firma als Beraterin aber weiter zur Verfügung. 
Volker Nagel ist ab dem 01.01.2007 alleiniger Geschäftsführer der Firma Gmelich + Söhne.

2006

SOLITair Lagerprogramm wird erstellt.

2005

Weitere neue Maschinen (Stollmaschine, Messstraße, Ausreckmaschine) werden gekauft und in Betrieb genommen. 

2004

Neue Farbfässer und eine Spaltmaschine werden in Betrieb genommen. 
Herr Volker Nagel (Leiter Verkauf) wird zum Geschäftsführer ernannt. 

2002

Inbetriebnahme des neuen Klammerrahmentrockners und der neuen Zurichtstraße.


2001

Lieferant des Jahres bei Sedus Stoll. 



2000

Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Wasserwerkstatt.

1998

Zum 75jährigen Jubiläum erfolgt der Spatenstich für eine neue Wasserwerkstatt im Industriegebiet.

1996

Erweiterung der Produktpalette durch Aufnahme verschiedener Artikel für den Sport- und Wanderschuhbereich.

1995

Baubeginn einer neuen Falzerei.

1990

Inbetriebnahme der neuen Färberei mit Kläranlage sowie einer Chrom-Rückgewinnungsanlage in der bestehenden Wasserwerkstatt.

1989

Tod von Hermann Zerhusen (61 Jahre).

1988

Bau einer neuen Färberei mit Kläranlage.

1978

Erweiterungsbau der Zurichterei und Bau eines Häutelagers.

1971

Auf dem Gelände am Stadtrand von Großbottwar entsteht eine neue Zurichterei, die pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 1973 in Betrieb genommen wird.

1966

Der letzte der drei Gründer, Hugo Gmelich, stirbt mit 66 Jahren. 
Die Tochter von Hugo Gmelich, Sigrid Zerhusen, die seit 1955 mit dem Gerbermeister Hermann Zerhusen verheiratet ist, übernimmt gemeinsam mit ihrem Mann die Geschäftsleitung und es gelingt, in der Möbelindustrie feste Partnerschaften auszubauen. 

1949

In den ersten Nachkriegsjahren wird die Produktion völlig umgestellt. Hugo Gmelich investiert in eine Chromgerberei, die es ermöglicht, Leder für die Bekleidungsindustrie ins Programm mit aufzunehmen. Zunächst werden Spaltleder und Rindnappaleder hergestellt. 
Bald darauf wächst auch der Anteil der Möbelleder-Kollektion am Gesamtumsatz aufgrund des schnell wachsenden Bedarfs des Marktes. 

1940

Der Firmengründer Otto Gmelich (67 Jahre) stirbt, ein Jahr später auch sein Sohn Robert (40 Jahre).

1938 

Das erste Leder für die Schuhindustrie wird selbst gegerbt.

1923 

Der Kaufmann Otto Gmelich und seine Söhne Hugo und Robert gründen in Großbottwar die Firma Gmelich + Söhne. 

Sofort nach der Gründung beginnt der Bau einer Fabrik auf dem Gelände, das der Vater von Otto Gmelich, der Gerber Carl Gmelich, neben seiner Gerberei und Lederhandlung zur Verfügung gestellt hat. Das erste Programm umfasst verschiedene Lederartikel wie Absatzaufbauleder und Ersatzsohlen für die Schuhindustrie.