Gmelich Leder - Leder, das begeistert!

Gmelich Leder - Rundgang durch unsere Produktion

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Gmelich Leder - Leder, das begeistert!  
 
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Lederfabrik
Gmelich + Söhne GmbH
Kreuzstr. 65
D-71723 Grossbottwar
Tel.:+49(0)7148/9615-0
Fax:+49(0)7148/9615-111
eMail:info@gmelich.de


Produktion

Zeit ist ein wichtiger Faktor bei der Lederherstellung. Um ein qualitativ hochwertiges Leder zu produzieren bedarf es vieler aufwendiger Arbeitsschritte.
Seit Beginn unserer Lederherstellung im Jahre 1923 hat sich viel verändert. Doch auch die modernste Fertigungsanlage macht nicht automatisch aus einer Haut ein hochwertiges Leder. Dazu braucht man neben modernen Hightech-Anlagen auch das entsprechende Know-how und die Erfahrung von Fachleuten. Unser Anspruch an handwerklich aufwendige Lederqualität ist auch nach mittlerweile über 80 Jahren gleich geblieben.

Die Qualität der Rohware muss stimmen.
In Deutschland und Österreich prüfen wir das Angebot an Großvieh-Häuten und suchen die geeigneten Provenienzen aus.
Erster Schritt: Die Weiche
Das Hautgefüge wird aufgeweicht und von Schmutz und Konservierungsmitteln gereinigt.
Äscher: Wie die Haut Haare lässt
Mit Kalk und Schwefel werden die Haare entfernt und die Hautfasern weiter aufgeweicht.
Entfleischen
Beim Entfleischen werden die Gewebe-, Fleisch- und Fettreste mit scharfen Messerwalzen entfernt.
Aus eins mach zwei: Das Spalten
Die Haut wird in zwei Schichten aufgespalten. Die ehemalige Haarseite wird zu Narbenleder verarbeitet, aus der unteren sogenannten Spalthaut wird zum Beispiel Veloursleder oder Brandsohlenleder hergestellt.
Die Haut wird gesäubert und zu Leder gegerbt
Beim Entkälken, Beizen und Pickeln wird als Vorbereitung für die Gerbung die Lauge aus dem Äscher neutralisiert. Danach werden die Häute gewaschen und sauer gestellt.

Durch die Einwirkung von gerbenden Mineralsalzen wird die Eiweißstruktur der Haut so fixiert, dass sie zu Leder wird.
Bei der Chromgerbung mit absolut unbedenklichem Chrom 3 erhält das Leder eine blaue Färbung (Wetblue).
Jetzt kommt es Dicke
Beim Abwelken wird dem Leder als Vorbereitung zum Falzen die überschüssige Flüssigkeit ausgepresst. Das anschließende Abhobeln der Lederhaut auf eine bestimmte Dicke nennt man das Falzen.
Das Leder bekennt Farbe
Durch eine Behandlung mit Farb- und Fettstoffen in Holzfässern erhält das Leder den gewünschten Farbton, den Griff, die Weichheit und andere charakteristische Eigenschaften.
Nicht nur guter Wein sollte trocken und gut gelagert sein
Nach dem Färben wird das Leder entwässert und auf Klammerrahmen luftgetrocknet. Danach wird das getrocknete Leder einer Qualitätskontrolle unterzogen.
Stollen, Prägen, Schleifen, Millen - was dem Leder noch alles blüht
Je nach Artikel werden die Leder entweder durch Stollen weich gemacht, durch Prägen mit einem optischen Design versehen, durch Schleifen nubukiert und zum Schluss durch Millen in rotierenden Fässern weich gemacht.
Das Finish - einmal ganz oberflächlich betrachtet
Dies ist der Sammelbegriff für alle Arbeiten zur Oberflächen-behandlung des Leders. Beim Grundieren wird die Lederoberfläche mit pigmentierten Farben veredelt und egalisiert. Die Grundierung wird entweder gedruckt oder gespritzt. Danach schützt die Appretur vor Schmutz und dem Abfärben. Je nach Artikel werden lasierende Farben, schmutz- und ölabweisende Imprägnierungen und Wachse aufgetragen, um das Leder zu schützen und ihm den typischen Ledergriff zu verleihen.
Last but not least: Die Qualitätskontrolle
Während der ganzen Herstellungsdauer werden die Leder durch unsere Qualitätssicherung betreut und jeder Arbeitsgang dokumentiert. Zum Schluss folgt eine elektronische Flächen-messung und die Leder werden in Sortimente eingestuft.
 

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